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kommen Unternehmen zu ihren oft geheimnisvollen Namen?
Wie
sind sie entstanden? Welche Gründer stehen hinter den
Unternehmen, von denen viele Weltruhm
erlangt haben? Was sind ihre Kernkompetenzen? Fragen über Fragen - hier
finden Sie ausgewählte Antworten (wird fortgesetzt). Viele dieser
Unternehmen sind seit Jahren Kunden des TQU.
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Adidas
Zwei
Brüder mit Namen Dassler pachteten 1927
eine kleine Produktionsstätte und
fertigten täglich mit 25 Mitarbeitern 100
Schuhe pro Tag. Mit der "Gebrüder
Dassler Schuhfabrik" beginnt die
Geschichte der größten deutschen
Sportartikelhersteller. Der Plural ist an
dieser Stelle richtig: Lange hielt die Brüderliebe
nicht, denn schon 1948 trennten sich die
beiden Dasslers. Rudolf gründete Puma,
Bruder Adi Dassler konterte mit Adidas.
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Adlon
Am 24. Oktober 1907
begann die Geschichte des Hotel Adlon in Berlin, das sich innerhalb von
drei Jahren zum schönsten und luxuriösesten Hotel der Welt entwickelte.
Familien des Adels verkauften ihre Winterpalais, um in den Suiten des
Hotel Adlon zu residieren. Wilhelm II floh vor den zugigen Räumen seines
Schlosses in die Wärme des Hotels. Besonders angetan war er davon, dass
es im Adlon warmes Wasser aus der Leitung gab. Gründer war Lorenz Adlon,
Sohn eines Schuhmachers aus Mainz. Sein Berufsweg führte ihn nicht
direkt in die Hotellerie. 1872 beendete er seine erste Lehre, die
Ausbildung zum Tischler. Ein Brand in der Nacht vom 2. auf den 3. Mai
1945 zerstörte den Prachtbau bis auf einen Seitenflügel. Aus dem
Luxushotel der Goldenen Zwanziger Jahre, dem Lazarett, dem HO-Hotel der
frühen Jahre der DDR im verbliebenen Flügel, wurde ein
Lehrlingswohnheim. 1984 musste es dem geplanten Neubau eines
Wohnkomplexes Platz machen. Nach der Wende erwarb die Kempinski
Hotelbetriebsgesellschaft die Baugenehmigung. Hedda Adlon, die Witwe von
Louis Adlon, hatte ihr nämlich noch zu Lebzeiten das Ankaufsrecht auf
die Firma Adlon sowie auf das Grundstück übertragen, falls es jemals
wieder die Möglichkeit gäbe, das Hotel neu zu errichten. Am 23. August
1997 eröffnete der Bundespräsident am gleichen Ort das neue Hotel Adlon.
Es verfügt heute über 382 Zimmer inklusive 78 Suiten. 2007 feiert das
Hotel Adlon Kempinski seinen 100. Geburtstag und gleichzeitig seinen 10.
Jahrestag seit der Wiedereröffnung. |




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Agfa
Das
seit 1897 eingetragene Warenzeichen Agfa
ist die Kurzbezeichnung für "Actien-Gesellschaft
für Anilin-Fabrikationen". Das erste
Agfa-Fotoprodukt war 1889 ein Entwickler.
Nach eigenen Angaben brachte der
Fotopionier 1936 den ersten modernen
Farbfilm auf den Markt.
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Aldi
Die
Firmenbezeichnung entspringt aus dem Namen
der Gründer und dem Unternehmenszweck: Die
Firmengründer heißen mit Nachnamen
Albrecht. Der Name entstand aus: Albrecht
Discount.
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ANSCHÜTZ
Der Sohn
des Büchsenmachermeisters Johann Heinrich
Gottlieb Anschütz, Julius Gottfried Anschütz
gründete 1856 in Ulm die Firma J.G. ANSCHÜTZ
zur Fertigung von Flobert- und
Taschenpistolen, Teschings, Schrotflinten
und Lancaster-Terzerole.1968 übernimmt
Dieter Anschütz in 4. Generation die
Geschäftsführung. Bis auf den heutigen
Tag lenkt er mit Fachwissen,
unternehmerischer Kompetenz und viel persönlichem
Einsatz die Geschicke des Unternehmens.
1992 tritt Jochen Anschütz in die Firma
ein und führt nun zusammen mit seinem
Vater das erfolgreiche
Familienunternehmen. Die epochalen Erfolge
des ANSCHÜTZ-Matchsystems für
Sportwaffen in aller Welt lassen den
Slogan “Die Meistermacher“
entstehen.
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Apple
Um
den Namen des Computerherstellers Apple
ranken sich verschiedene Legenden. Fakt
ist: Firmengründer Steve Jobs saß Ende
der Siebziger Jahre in seiner Garage und
bastelte an Computern. Variante 1: Da ihm
kein besserer Name einfiel, benannte er
seine Firma einfach nach seinen
Lieblingsfrüchten - Äpfeln. Variante 2:
Seine Lieblingsband waren die Beatles und
deren Produktionsfirma hieß Apple
Records.
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Asics
Gesunder
Geist im gesunden Körper: Dies wollte der
japanische Firmengründer Kihachiro
Onitsuka 1949 mit seinen Sportschuhen
erreichen. Nach der Fusion mit zwei
anderen Sportfirmen fehlte ihm 1977 nur
noch ein Wort, um seine Vision zu
verbreiten. Dazu passte das lateinische
Sprichwort "Anima Sana In
Corpore Sano"
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AUDI
August Horch (1868 - 1951)
gründete am 1899 in Köln-Ehrenfeld die Firma A. Horch & Cie. Dort
entwickelte er sein erstes Automobil, das Anfang 1901 fertig wurde. Im
März 1902 folgte die Umsiedlung nach Reichenbach in Sachsen und zwei
Jahre später die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. 1904 wurde die
A. Horch & Cie. Motorwagen-Werke AG in Zwickau gegründet.1909 kam es zum
Streit zwischen August Horch und dem Aufsichtsrat der A. Horch & Cie.
Horch verließ das von ihm gegründete Unternehmen. Kurz darauf gründete
er ein zweites Unternehmen, die Horch Automobil-Werke GmbH. Den
Rechtsstreit um den Namen verlor Horch. Die Lösung des Problems: die
Übersetzung seines Namens ins Lateinische: AUDI. 1910 wurde die neue
Bezeichnung der Firma mit Audiwerke GmbH rechtswirksam. Das Audi Signet
- die "Vier Ringe" - ist das Zeichen eines der ältesten
Automobilhersteller in Deutschland. 1932 schlossen sich die vier
sächsischen Kraftfahrzeugmarken Audi, DKW, Horch und Wanderer zur Auto
Union AG mit Sitz in Chemnitz zusammen. Auf Vermittlung des
Großindustriellen Friedrich Karl Flick übernahm die Volkswagenwerk AG im
Dezember 1964 die Mehrheit der Gesellschafteranteile der Auto Union
GmbH. Seit Ende 1966 ist das Ingolstädter Unternehmen eine
hundertprozentige VW Tochter.
Quelle: www.audi.de
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BAYER
Die Offene Handelsgesellschaft „Friedr.
Bayer et comp.“ wird am 01. August 1863 in Barmen von
dem Farbstoffhändler Friedrich Bayer und dem
Färbermeister Johann Friedrich Weskott gegründet. Zweck
des Unternehmens ist die Herstellung und der Verkauf von
synthetischen Farbstoffen. Ihr Markt ist die
Textilindustrie, die im Zuge der Industrialisierung
rasch wächst. Die bis dahin verwendeten natürlichen
Farbstoffe sind knapp und teuer. Neue Erfindungen wie
die Synthese des roten Farbstoffs Alizarin führen zu
einem Gründerboom. Das finanzielle Fundament für die
Expansion bildet 1881 die Umwandlung der Firma in eine
Aktiengesellschaft. Bereits 1888 richtet Bayer eine
Pharmazeutische Abteilung ein, die einen zunehmend
größeren Anteil vom Gesamtumsatz erwirtschaftet. Felix
Hoffmann entwickelte 1899 das Jahrhundertpharmakon
Aspirin.1904 beginnt Bayer mit der Herstellung von
Fotochemikalien - Entwickler für Filme - und 1906 werden
Forschungsarbeiten zur Kautschuksynthese aufgenommen.
Heute hat der Multi-Konzern in den Sparten Gesundheit,
Pflanzenschutz und Werkstoffe einen Umsatz von 29
Milliarden EUR und beschäftigt 106.000 Menschen.
www.bayer.com
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BASF
Warum
heißt ein Unternehmen, dass seinen Sitz
in Ludwigshafen (Pfalz) hat,
"Badische Anilin und Soda
Fabrik". Weil Friedrich Engelhorn das
Unternehmen 1865 in Mannheim (Baden) zur
Produktion von Teerfarbstoffen gründete.
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BMW
Am
7. März 1916 werden die Bayerischen
Flugzeug-Werke (BFW) gegründet. In dieser
Firma gehen die Otto-Werke auf. Die
Bayerischen Motoren Werke sehen das Gründungsdatum
der BFW als ihr Gründungsdatum an. 1917
werden die bisherigen Rapp-Motorenwerke in
Bayerische Motoren Werke GmbH umbenannt.
Durch den Krieg bedingt, wächst die
anfangs kleine Firma zügig. Direkt am
Rand des Münchener Flugplatzes
Oberwiesenfeld errichtet das Unternehmen
ein großzügiges, auf Zuwachs berechnetes
Werk und baut dort bis 1918 Flugmotoren
für Militärflugzeuge. Mit den Marken
BMW, MINI und Rolls-Royce Motor Cars setzt
die BMW Group seit dem Jahr 2000 auf
ausgewählte Premiumsegmente im
internationalen Automobilmarkt.
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Bosch
1886 von Robert Bosch gegründet, heute
Jahresumsatz weltweit 40 Mrd. Euro mit weltweit 260 Standorten und
242.400 Mitarbeitern (Deutschland: 11,3 Mrd. Euro, 60 Standorte, 110.600
Mitarbeiter). Bosch ist nicht nur für Kraftfahrzeugtechnik wie Benzin-
und Dieselsysteme, Chassissysteme und Automobilelektronik ein Begriff,
sondern auch für eine Vielzahl anderer Erzeugnisse und
Dienstleistungen: für Industrietechnik ebenso wie für
Elektrowerkzeuge, Sicherheitslösungen oder Hausgeräte. Seit Juni 1964
gehört Bosch zu den großen Industriestiftungen in Deutschland. Damals
übertrugen die Erben von Robert Bosch den größten Teil ihrer
Geschäftsanteile an die Robert Bosch Stiftung GmbH, die ausschließlich
gemeinnützige Zwecke verfolgt. Die Robert Bosch Stiftung ist heute mit
rund 92 % am Stammkapital der Robert Bosch GmbH beteiligt, das 1,2
Milliarden Euro beträgt. Die ihr anteilig zufließende Dividende
verwendet sie ausschließlich gemeinnützig. |
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Boehringer
Ingelheim
Albert Boehringer war
der Enkel von Christian Friedrich Boehringer, der das
Familienunternehmen 1817 in Stuttgart gegründet hatte. 1885 gründete
Albert seine eigene Chemiefabrik in Nieder-Ingelheim unweit von Mainz in
Rheinland-Pfalz und legte damit den Grundstein für das Unternehmen
Boehringer Ingelheim. 1895 machte Boehringer die bahnbrechende
Entdeckung, dass Milchsäure mit Hilfe von Bakterien in großen Mengen
hergestellt werden konnte - so wurde das Unternehmen zum Pionier der
"biotechnischen" Herstellung in großem Maßstab. Dieses neue Verfahren
zusammen mit der erheblichen Nachfrage nach Milchsäure von Seiten der
Färbereien, der Leder-, Textil- und Lebensmittelindustrie machte das
Unternehmen zum führenden Hersteller. Das Unternehmen befindet sich seit
seinem Ursprung in Familienbesitz.
Der weltweite Umsatz ist etwa 10 Mrd EURO. Am
Standort Deutschland sind 10.318
Mitarbeiter
beschäftigt
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BP
Beim
Öl-Multi ist die Sache ganz einfach: BP
steht für British Petroleum
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Canon
Angst
vor religiösen Anfeindungen führten zum
Namen Canon. Der Kamera- und
Kopierer-Hersteller wurde 1933 von drei
Japanern gegründet. Ihr Ziel: Der übermächtigen
Konkurrenz von Leica und Rolleiflex auf dem
Markt der Kleinbildkameras etwas entgegen
zu setzen. Der Name geht zurück auf
"Kwanon", die buddhistische Göttin
der Barmherzigkeit. Das Unternehmen änderte
den Namen 1937 in Canon aus Angst vor
besagten religiösen Anfeindungen.
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Carl
Zeiss
Die Firma
Carl Zeiss wurde im Jahr 1846 von Carl
Zeiss als Feinwerkstatt für Mechanik und
Optik in Jena gegründet. Die aus Jena
stammenden Mikroskope wurden ab 1872 auf
der Grundlage wissenschaftlicher
Berechnungen hergestellt und verfügten
damit über wesentlich bessere optische
Eigenschaften. Dieser technologische
Vorsprung ist dem Physiker und
Mathematiker Ernst Abbe zu verdanken, der
1876 stiller Teilhaber der optischen
Werkstätte wurde. Abbes Theorie der
Abbildung im Mikroskop und die nach Abbe
benannte "Sinusbedingung" bilden
die Grundlage jeder modernen
Hochleistungsoptik. Nach der Wende
übernimmt Carl Zeiss Oberkochen 1995 die
Gesellschafteranteile der Jenoptik GmbH an
der Carl Zeiss Jena GmbH und ist seitdem
wieder alleinige Eigentümerin.
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Charité
Die Geschichte
der Charité reicht zurück bis zum Jahre 1710. Damals ließ
König Friedrich I. vor den Toren der Stadt ein Pesthaus
errichten, das, als die Pest die Stadt verschonte, in den
folgenden 17 Jahren als Hospiz für unbemittelte Alte, als
Arbeitshaus für Bettler und als Entbindungseinrichtung für
unehelich Schwangere genutzt wurde. 1727 bestimmte König
Friedrich Wilhelm I. das Pesthaus "zum Lazareth und
Hospital" sowie zur Lehranstalt für angehende Militärärzte
und vermerkte am Rande eines Briefes, "es soll das Haus die
Charité heißen". In den knapp 300 Jahren nach ihrer Gründung
hat sich die Charité ständig erweitert. Sie umfasst heute
rund 128 Kliniken und Institute, verteilt auf die vier
Standorte in Berlin. Getreu der Mission "Forschen, Lehren,
Heilen, Helfen" widmen sich dort rund 14.400 Mitarbeiter der
Krankenversorgung, der Wissenschaft und der Ausbildung des
ärztlichen Nachwuchses. Insgesamt erzielt die Charité als
Großunternehmen, in deren Einrichtungen jährlich
128.000 stationäre und 1.080.000 ambulante Behandlungen
durchgeführt werden, einen Umsatz von rund einer Milliarde
Euro.
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Chio
Die
Kalorienbomben haben ihren Namen von den
Vornamens- und Nachnamens-Initialen der Gründerfamilie
bekommen: Carl, Heinz und Irmgard
von Opel.
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C
& A
Auch
die Firmengründer des Textileinzelhändlers
C&A haben es sich bei der Namensgebung
leicht gemacht. Sie benutzten einfach die
ersten Buchstaben ihrer Vornamen: Clemens
& August Brenninkmeyer.
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COR
Die Lübkes
bauen seit 1937 Möbel in
Rheda-Wiedenbrück. 1955 begannen der Fürst
zu Bentheim-Tecklenburg und Leo Lübke in
Rheda-Wiedenbrück Polstermöbel zu
fertigen. Unter dem Namen COR, lateinisch
Herz. Denn drei Herzen zieren das fürstliche
Wappen des Mitbegründers. Heute
konzentriert sich die Premiummarke
Interlübke auf Betten und Schränke,
während Cor mit 212 Mitarbeitern und
einem Umsatz von mehr als 35 Mill. Euro
sich auf Polstermöbel der Oberklasse
konzentriert. Geführt wird das
Unternehmen von Mitinhaber Leo Lübke
junior.
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Degussa
Degussa
steht schlicht für den Unternehmenszweck
zum Zeitpunkt der Gründung: Deutsche
Gold- und Silber-Scheide-Anstalt
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DHL
Was
heute zur Deutschen Post gehört, wurde 1969 von den Herren Dalsey,
Hillblom und
Lynn gegründet. Die
Firmengründer beförderten zunächst persönlich Unterlagen mit dem
Flugzeug von San Francisco nach Honolulu. Dadurch konnte die Verzollung
einer Schiffsfracht vor der eigentlichen Ankunft der Sendung beginnen,
wodurch die Wartezeit im Hafen erheblich reduziert wurde. Die Kunden
konnten von hohen Kosteneinsparungen profitieren. Und mit diesem neuen
Konzept war eine neue Industrie geboren: der internationale Luftexpress
- die schnelle Zustellung von Dokumenten und Sendungen mit dem Flugzeug.
Das DHL Netzwerk wuchs auch
weiterhin sehr schnell. Das Unternehmen expandierte von Hawaii Richtung
Westen in den Fernen Osten und in die pazifischen Randgebiete, und
danach weiter in den Nahen Osten, Afrika und nach Europa. 1988 war DHL
bereits in 170 Ländern tätig und beschäftigte 16.000 Mitarbeiter.
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Deutsche
Bank
1870:
Gründung der Deutschen Bank in Berlin.
Zweck ist "der Betrieb von Bankgeschäften
aller Art, ins Besondere Förderung und
Erleichterung der Handelsbeziehungen
zwischen Deutschland, den übrigen Europäischen
Ländern und überseeischen Märkten".
1945 Schließung der Zentrale der Bank in
Berlin. Die Deutsche Bank gehört
heute zu den führenden internationalen
Finanzdienstleistern: Bilanzsumme
von rund EUR 840 Mrd., circa 65.400
Mitarbeitern, umfassender Service in 74 Ländern. |

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DEUTZ
DEUTZ
blickt auf eine stolzes Alter zurück. 140
Jahre ist es her, dass Nicolaus August
Otto und Eugen Langen mit der "N.A.
Otto & Cie" die erste
Motorenfabrik der Welt aus der Taufe
gehoben haben, die Keimzelle der heutigen
DEUTZ AG. Der eine lieferte das Know-how,
der andere das Geld. Aus ihrer kleinen
Werkstatt mit wenigen Mitarbeitern im
Kölner Stadtteil Deutz ist ein
Spitzenunternehmen in der
Motorentechnologie geworden. Das Jahr 1864
markiert den Beginn einer langen und
spannenden Firmengeschichte.
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Eduscho
Der
Firmengründer hat es sich einfach
gemacht. Sein Name: Eduard Schopf. Er gründete das Unternehmen 1924. Es
produzierte damals Röstkaffee, der ausschließlich per Post an die
Kunden verschickt wurde. Heute ist Eduscho ein Teil der Tchibo AG, die
den Konzern 1997 übernommen hat. Dieser verwendet Eduscho noch als
Markennamen für die Kaffeesorte Gala von Eduscho.
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ERBE
Die Geschichte der Firma ERBE geht bis in
das Jahr 1847 zurück, als Christian Heinrich Erbe in Tübingen seine
eigene Werkstatt eröffnete. Seit Generationen erforscht, entwickelt und
produziert das Unternehmen Geräte und deren Zubehör für die Medizin:
Elektrochirurgie, Wasserstrahl-Chirurgie, Ophthalmologische Chirurgie,
Kryo-Chirurgie, Physikalische Therapie. 473 Mitarbeiter weltweit, davon
363 in Deutschland, 318 im Stammsitz Tübingen.
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Erdal
1867
gründeten die Nachkommen von Wolfgang Werner, einem Glöckner von St.
Quintin zu Mainz, die Wachswarenfabrik "Gebrüder Werner".
1878 stieß mit Georg Mertz der zweite Namensgeber zu der Unternehmung
hinzu. Seit demselben Jahr firmiert die Wachswarenfabrik unter dem Namen
"Werner & Mertz". 1887 übernahm Philipp Adam
Schneider, der Schwiegersohn von Georg Mertz, die Leitung der Firma.
Basierend auf der Kompetenz in der Wachsverarbeitung entwickelte er eine
völlig neuartige Schuhcreme, die zum wichtigen Meilenstein einer
beispiellosen Erfolgsgeschichte werden sollte. 1901 wurde für
das in der markanten Metalldose verpackte Pflegeprodukt die Marke "Erdal"
eingetragen. Nur wenig später zierte der Froschkönig als Bildmarke von
"Erdal" erstmals die Blechdose. Der Frosch begann seinen
Siegeszug und Erdal war aus der Schuhpflege bald nicht mehr weg zu
denken. Bereits 1921 war Erdal die meistverkaufte Schuhpflege in
Deutschland. Der
Name Erdal geht auf den Produktionsort zurück,
die Erthalstraße in Mainz. Und der
Mainzer spricht es eben Erdalstraße aus. 1986 wurde die Marke
Frosch eingeführt. Damit wurde die erfolgreiche Produktlinie
umweltfreundlicher Haushaltsreiniger begründet.
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Faber-Castell
Am Anfang war der Bleistift.
Der Schreiner Kaspar Faber fertigt in Stein bei Nürnberg seine ersten
eigenen "Bleyweißsteffte" und verkauft sie auf dem Nürnberger Markt.
1781, das Gründungsjahr von FABER-CASTELL liegt damit lange vor der
französischen Revolution und vor Gründung der Vereinigten Staaten von
Amerika. Nach Kaspars Sohn Anton Wilhelm heißt das Unternehmen in der
zweiten Generation "A.W. FABER". 1844 richtet Lothar von Faber (4.
Generation) eine der ersten Betriebskrankenkassen Deutschlands ein. 1905
bringt Alexander Graf von Faber-Castell (6. Generation) die berühmte
grüne Bleistiftfamilie "CASTELL" auf den Markt ("Turnier der
Bleistiftritter"). Mit Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell ist seit
1978 die 8. Generation im Unternehmen. Im Kernbereich stehen
holzgefasste Stifte mit mehr als 2 Milliarden Blei- und Farbstiften pro
Jahr. Der bedeutendste Hersteller der Welt beschäftigt in 16
Fertigungsstätten und 19 Vertriebsgesellschaften rund 6.500 Mitarbeiter
und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.
www.faber-castell.de
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Fischer
Artur
Fischer, ältester Sohn eines Schneiders,
ist gelernter Bauschlosser, Unternehmer
und bedeutender Erfinder. Er hält derzeit
1.080 Patente und 5.867 Schutzrechte. Zu
den bekanntesten Erfindungen Fischers zählt
der 1958 von ihm entworfene Fischer-Dübel
aus Nylon und das
Fischertechnik-Baukastensystem. Die
von ihm 1948 gegründete Firma
Fischerwerke Artur Fischer GmbH & Co.
KG erzielt einen weltweiten Umsatz von ca.
400 Millionen Euro, den Hauptteil davon
immer noch mit Dübeln bzw.
Befestigungstechnik. Das Unternehmen, das
seit 1980 von seinem Sohn Klaus Fischer
geleitet wird, produziert heute sieben
Millionen Dübel pro Tag.
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Fiat
Italiener
sind findige Menschen. Bei der
Namensgebung "der" italienischen
Automarke hatten sie Doppeldeutiges im
Sinn: Fabbrica Italiana Automobili
Torino. Das steht für
"Italienische Automobilfabrik
Turin", der Ausdruck "fiat"
bedeutet im Lateinischen "Es
werde".
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Fresenius
Der Apotheker und Inhaber
der Hirsch-Apotheke in Frankfurt/Main Dr. Eduard Fresenius gründet 1912
das Pharmazie-Unternehmen Dr. E. Fresenius. Er erweitert das
Apotheken-Labor und produziert die Bormelin-Nasensalbe. In einem neu
erworbenen Werk in Schweinfurt beginnt 1979 die Produktion der
Dialysegeräte. 1986 geht das Unternehmen an die Börse. 1999 läuft bei
Fresenius Medical Care die 100.000ste Dialyse-Maschine vom Band. 2005
erwirbt Fresenius die HELIOS Kliniken Gruppe. Durch weitere Zukäufe ist
Fresenius heute ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten
und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante
medizinische Versorgung von Patienten mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum
Fresenius-Konzern gehören Fresenius Medical Care, Fresenius Kabi,
Fresenius ProServe und Fresenius Biotech. |


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Freudenberg
1849 übernahm Carl Johann
Freudenberg mit seinem Partner Heinrich Christian Heintze aus der
Liquidation eine Gerberei im Müllheimer Tal vor der Stadt Weinheim. 1904
entwickelte Hermann Ernst Freudenberg, Sohn des Firmengründers, ein
Verfahren zur Gerbung mit Chrombrühe statt mit vegetabilen Stoffen.
Freudenberg wurde eine der größten Gerbereien Europas. Inflation und
Wirtschaftskrise von 1929 trafen das Unternehmen hart. Die Enkel des
Firmengründers Carl Johann Freudenberg, Hans Freudenberg als Ingenieur,
Richard Freudenberg als Verantwortlicher für Personal und Finanzen, Otto
Freudenberg als Zuständiger für den Verkauf und Walter Freudenberg für
den Einkauf wagten eine neue Politik. Sie begannen Dichtungen aus Leder
herzustellen, die unter dem Namen "Simmerringe" ein Begriff wurden,
schließlich Fußbodenbeläge und Vliesstoffe, "Vlieseline", "Vileda", "Viledon". Freudenberg ist eine
Familiengesellschaft. Das Unternehmen gehört rund 300 Nachkommen des
Firmengründers Carl Johann Freudenberg. Umsatz 5 Milliarden EUR
und 33.500 Mitarbeiter. |
 

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GARDENA
- Der Garten lebt
Gründung durch die
Kaufleute Werner Kress (27) und Eberhard
Kastner (32) 1961 in Nürnberg. 1962
erfolgt die Verlegung des Firmensitzes
nach Ulm. Begonnen wurde mit dem Vertrieb
französischer Gartengeräte, die man
unter der Markenbezeichnung DRAGON in
Deutschland verkaufte. GARDENA entwickelte
sich seit der Gründung vom kleinen
Handelshaus für Gartengeräte in nur
wenigen Jahrzehnten zum weltweit
anerkannten Hersteller intelligenter
Produkte und Systeme für die
Gartenpflege. Das Geheimnis für den
Erfolg stützt sich auf die hohe
Innovationskraft der Marke sowie eine
konsequent praktizierte Sortiments- und
Vermarktungspolitik der Gründer. Heute gehört Gardena zum Husqvarna
Konzern.
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General
Electric
1878 wurde
von Thomas Edison die damalige Edison
Electric Light Company in Fairfield CT USA
gegründet. Der spätere Präsident Ronald
Reagan war von 1954 bis 1962 die
Fernsehstimme der GE im betriebseigenen
Theater. John F. Welch wirkte von 1981 bis
2001 als Chairman und hat mit seiner Form
des modernen Managements Karriere,
Geschichte und Legenden gemacht. Er
war es, der Six Sigma zum Leben erweckt
und damit viel Geld verdient hat. General
Electric ist heute breit aufgestellt und
bietet vom Jet Triebwerk bis zum
Kraftwerk, vom Finanzservice bis zu
innovativen Kunststoffen, in der
Medizintechnik und in vielen anderen
Bereichen erfolgreich Lösungen für den
Kunden an.
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GEZE
1863:
Gründung der Baubeschläge-Fabrik durch
Carl Bauer in der Rotebühlstr. in
Stuttgart. 1898: Produktionsbeginn von
Skibindungen zur Auslastung der Sommer-
und Winterproduktion. 1901 Umbenennung der
Firma in Gretsch & Co. Der Volksmund
kommt zu Wort: Das Signum G.C. auf den
Versandkisten von Gretsch & Co. sorgt
1980 für den neuen Firmennamen "GEZE
GmbH". Die Produktpolitik des
Unternehmens konzentriert sich auf
Komplettlösungen für Türen und Fenster.
GEZE gehört zu den weltweit führenden
Entwicklern und Produzenten von
Gebäudetechnik in den Bereichen Tür-,
Fenster- und Sicherheitssysteme. Seit
Gründung 1863 in Familienbesitz leitet in
fünfter Generation Brigitte Vöster-Alber
das Unternehmen.
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Grammer
1880 gründet Willibald
Grammer in Amberg die gleichnamige Sattlerei. 1954 wird vom Enkel Georg
Grammer der "Betrieb für Sitzkissen" gegründet.
1976 entwickelt Grammer
die zukunftsweisende Technologie des Hinterschäumens (Coating) für die
Polsterherstellung. Die 1989 gegründete Grammer AG ist heute ein
weltweit tätiges Unternehmen. Es entwickelt und produziert Sitzsysteme
für LKW, Busse und Bahnen sowie Innenausstattungen von PKWs. Der Umsatz
ist 881 Mio. EUR, die Mitarbeiterzahl ca. 9.000.
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Haribo
Der
Erfinder der berühmten Goldbären hieß
Hans Riegel - und er kam aus Bonn.
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Henkel
1876: Der 28-jährige Kaufmann Fritz Henkel
gründet mit zwei Kompagnons am 26. September 1876 in Aachen die Firma
Henkel & Cie. Als erstes Produkt stellt er ein Pulver-Waschmittel auf
Basis von Wasserglas her. Es heißt Universalwaschmittel und wird
erstmals - statt wie alle anderen Waschmittel damals lose - in
handlichen Päckchen angeboten. Die folgenden Jahre zeigen die
erstaunliche Erfolgsgeschichte einer deutschen Unternehmerfamilie.
Der Juni 1097 ist zum Beispiel der Geburtsmonat von
Persil, dem ersten selbsttätigen Waschmittel der Welt. Persil löst eine
friedliche Revolution in der Waschküche aus.
1922 wird die
Weiße Dame, die berühmteste Werbefigur für Persil,
erschaffen. Sie wirbt von Plakaten, Emailleschildern, Hausgiebeln
und Normaluhren bis in die 60er Jahre.
Durch Innovationen,
Beteiligungen und Zukäufe entstand ein weltweit führender Konzern in
Familienbesitz mit den Geschäftsfeldern:
Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetik und Körperpflege,
Klebstoffe sowie Henkel
Technologies. Heute
sind über 51.000 Mitarbeiter weltweit für Henkel tätig. Der
Umsatz des Henkel Konzerns lag
im Jahr 2005 bei 11.974 Mio. Euro und damit 13,0 Prozent über dem Wert
des Vorjahres.
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HORNBACH
1877
gründet Schieferdeckermeister Michael Hornbach in Landau / Pfalz
einen Handwerksbetrieb.1900 erweitert Sohn
Wilhelm Hornbach den väterlichen Betrieb durch eine
"Baumaterialien-Handlung".1968 vollbringt
Otmar Hornbach, der Ur-Enkel des Firmengründers, eine Pioniertat: er
eröffnet in Bornheim den ersten kombinierten Bau- und Gartenmarkt. Diese
Verbindung hat es zuvor in Europa nicht gegeben. Zu dem Konzern mit
12.000 Mitarbeitern gehören derzeit 122 Bau- und Gartenmärkte im In- und
Ausland. HORNBACH kann als einziges börsennotiertes, familiengeführtes
Unternehmen unter den Top Ten der Heimwerker-Branche auf eine fünf
Generationen überdauernde Firmengeschichte zurückblicken. |
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HP
HP wurde
1939 von William R. Hewlett und David
Packard, beide Absolventen der Stanford
Universität, im kalifornischen Palo Alto
gegründet. Das erste Produkt dieses
Unternehmens wurde in einer Garage in Palo
Alto gebaut. Es war ein Tonoszillator -
ein elekronisches Testinstrument, das von
Toningenieuren benutzt wurde. Einer der
ersten HP Kunden waren die Walt Disney
Studios. Sie kauften acht Oszillatoren um
ein innovatives Tonsystem für den Film
"Fantasia" zu entwickeln und zu
testen. 2002 haben Compaq und HP
fusioniert.
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IBM
In den USA
fusioniert 1911 die im Jahr 1896 von
Herman Hollerith, dem Erfinder der
Lochkartenmaschine, gegründete "Tabulating
Machine Company" mit der "Computing
Scale Comany" und der
"International Time Recording
Company" zur "Computing
Tabulating Recording Company" (CTR),
der späteren IBM, mit Sitz im Staat New
York. Diese Firma produziert nun
Hollerith-Maschinen und Waagen. 1914 wird
der legendäre Thomas J. Watson sen. im
Alter von 40 Jahren Präsident des
Unternehmens. Die Deutsche
Hollerith-Maschinen Gesellschaft mbH wird
am 6. Mai 1949 in "Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft mbH" (IBM) umbenannt. Die
Abkürzung IBM steht heute schlicht für : International
Business Machines.
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IKEA
Der
Name des schwedischen Möbelhauses hat
persönliche wie geographische Wurzeln:
Der Gründer heißt Ingvar Kamprad,
geboren wurde er im süd- schwedischen
Elmtaryd - und der nächste Ort war
Agunnaryd.
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IVECO Magirus
Conrad
Dietrich Magirus war Kommandant der Freiwilligen
Feuerwehr Ulm. Er gilt als Erfinder der fahrbaren
Feuerleiter. Er gründete 1866 seine eigene Firma, der er
den Namen Feuerwehr-Requisiten-Fabrik C. D. Magirus gab.
Dort stellte er Leitern und Feuerspritzen her. Die von
Magirus gefertigten Fahrzeuge wurden anfangs von Pferden
gezogen, dann mit Dampf und später mit Benzinmotoren
angetrieben. Ab 1916 begann Magirus damit, auch die
Produktion eines 3-Tonnen-Lastkraftwagens aufzunehmen,
ab 1919 baute Magirus auch Busse. 1932 übernahmen
Banken die Firma. Der gesuchte Fusionspartner fand sich
schließlich 1936 in der Humboldt-Deutz Motorenfabrik aus
Köln. Noch einige Jahre wurde an der Fahrzeugfront das
1925 eingeführte Logo angebracht, das die stilisierte
Silhouette des Ulmer Münsters in Kombination mit einem
„M“ für Magirus zeigt. Die in IVECO aufgegangene
Magirus-Deutz AG wurde 1983 umbenannt in IVECO Magirus
und produziert nach wie vor in Ulm Feuerlöschtechnik.
Bei Drehleitern ist die Marke MAGIRUS
uneingeschränkt globaler Marktführer.
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John Deere
1837 entwickelte John Deere
den ersten wirtschaftlich erfolgreichen, selbstreinigenden Stahlpflug
und legte damit den Grundstein für sein Unternehmen - Deere & Company.
Nach dem Umzug nach Moline im US-Bundesstaat IIlinois im Jahre 1848
stellte John Deere schon bald mehr als 1.000 Pflüge pro Jahr her. Viele
seiner Grundsätze haben noch heute Geltung für das Unternehmen, nicht
zuletzt seine hohen Qualitätsmaßstäbe. "Ich werde niemals meinen Namen
auf ein Produkt setzen, in dem nicht das Beste steckt, das ich zu geben
vermag", ist wohl sein bekanntester Leitspruch.
Heute betreibt Deere & Company
mit 38.700 Mitarbeitern Werke in 11 Ländern und verkauft seine Produkte
in über 160 Ländern. Die Produktpalette umfasst landtechnische Produkte,
Baumaschinen, Forstmaschinen und Kommunaltechnik sowie Maschinen für die
Rasen-, Grundstücks- und Golfplatzpflege. Die
John Deere Werke Mannheim sind die zweitgrößte Fabrik des Unternehmens
und der größte Produktionsstandort außerhalb der USA. Auf einer Fläche
von 46 Hektar, davon 20 Hektar überdacht, arbeiten 2.700 Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen. |

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Katjes
Klaus
Fassin stellte Lakritz in Katzen-Form her
und nannte das Produkt "Katjes"
- was im holländischen "kleine Kätzchen"
bedeutet.
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KAVO
Jeder kennt das Geräusch
der Hochleistungsturbinen aus leidvollen Minuten bei seinem Zahnarzt. KaVo wird 1909 von Alois Kaltenbach in
Berlin-Steglitz gegründet und wird schnell zum Marktführer in der
Dentaltechnik. 1919 erfolgt der Einstieg von Richard Voigt in das noch
junge Unternehmen und der Umzug nach Potsdam. KaVo verlegt 1946 den
Firmensitz ins oberschwäbische Biberach, wo bald schon wieder die
Instrumentenfertigung aufgenommen werden kann. Die amerikanische Danaher
Group, eine Beteiligungsgesellschaft, übernahm 2004 den träge gewordenen
mittelständischen Marktführer und trimmt ihn mit KAIZEN und Lean
Management wieder fit.
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KELLOGG’S
Der
Mittelpunkt der KELLOGG’S Welt ist
Battle Creek in Michigan, U.S.A.
Hier erfanden Dr. John Harvey Kellogg und
sein Bruder, Will Keith Kellogg, die
ersten Getreide-Flocken der Welt. Am 1.
April 1906 nahm die von W. K. Kellogg
gegründete BATTLE CREEK TOASTED CORN
FLAKE COMPANY die Produktion auf. 1922
wurde das Unternehmen in KELLOGG COMPANY
umbenannt. Heute stellen rund 25.000
Mitarbeiter in 19 Ländern mehr als 50
verschiedene Getreideprodukte her, die in
mehr als 180 Ländern der Erde verkauft
werden. Der Jahresumsatz der KELLOGG
COMPANY beträgt fast 10 Milliarden
US-Dollar. 1963:Gründung der KELLOGG
(DEUTSCHLAND) GMBH.
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Knorr-Bremse
Die
Knorr-Bremse wurde im Jahr 1905 vom
Erfinder Georg Knorr in Berlin gegründet.
Wirtschaftliche Grundlage bildete ein
10-Jahres Vertrag mit der Preußischen
Staatsbahn über die Lieferung von
Einkammer-Schnellbremsen, die gegenüber
den damals üblichen Bremsen wesentlich
betriebssicherer waren. Das zweite
Standbein schaffte sich Knorr-Bremse im
Jahr 1922 mit dem Einstieg in den Bereich
der Druckluftbremsen für Nutzfahrzeuge.
Heinz Hermann Thiele erwirbt 1985 in einer
für das Unternehmen schwierigen Phase die
Mehrheit der Gesellschaftsanteile und
leitet einen tiefgreifenden Strukturwandel
ein. Er entwickelte das Münchner
Unternehmen zu einem heute weltweiten
Konzern.
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Kolbus
Mehr als 80
Prozent der weltweit verkauften
Hardcover-Bücher werden auf Maschinen des
Unternehmens Kolbus hergestellt. 1775: Der
Meister im Hufbeschlag und Fahnenschmied
Christian Henrich KOLBUS errichtet in
Rahden eine Dorfschmiede. 1877 wird die
Schmiede um eine Gießerei erweitert. Sein
Nachfahre August Kolbus wandert Ende der
achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts nach
Nordamerika aus. Nachdem er in Kentucky
den Bau von Buchbindermaschinen gelernt
hat, kehrt er zurück und startet 1900 die
Maschinenfabrik für
Buchbindereimaschinen. Heute macht das
Familienunternehmen mit 1300 Mitarbeitern
rund 150 Mill. EUR Umsatz und bildet 152
Lehrlinge aus.
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Krupp
Friedrich Krupp (1787-1826)
gründet am 20. November 1811 eine Fabrik zur Herstellung von Gussstahl
nach englischen Qualitätsmaßstäben und den daraus angefertigten
Produkten. Nach seinem frühen Tod führt die Witwe Therese Krupp mit
zunächst wenigen Arbeitern den kleinen Betrieb weiter, unterstützt von
ihrem damals 14-jährigen ältesten Sohn Alfred (1812-1887). Er setzt die
Gussstahlerzeugung fort, geht aber bei der Weiterverarbeitung bald zur
Herstellung von Endprodukten, vor allem Präzisionswalzen über, für die
er Qualitätsgarantie übernimmt. Er baut den Betrieb zu einem
bedeutenden Unternehmen der Stahlindustrie aus. U.a. entwickelt er
nahtlose und damit bruchsichere Eisenbahnradreifen. 1875 bestimmt Krupp
drei aufeinander gelegte Radreifen zu seinem dann weltbekannt gewordenen
Firmenzeichen. Friedrich Alfred Krupp (1854-1902), der einzige Sohn,
setzt den Ausbau des Unternehmens zu einem horizontal und vertikal
gegliederten Konzern fort. Bertha Krupp (1886-1957), die ältere Tochter
von Friedrich Alfred Krupp, ist nach dessen Tod Alleinerbin des
Unternehmens. Dieses wird gemäß testamentarischer Empfehlung 1903 in
eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Dabei bleiben die Aktien, bis auf
gesetzlich vorgeschriebene vier Stück, im Besitz der Erbin. Am 17. März
1999 kommt es zum Zusammenschluss zur Thyssen Krupp AG. |


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Langnese
Der
Hamburger Exportkaufmann Vincent Emil
Hermann Langnese vertrieb einst Honig
eines Importeurs.
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LEONI
Anthoni
Fournier gründet 1569 in Nürnberg eine
Werkstatt zu Herstellung Leonischer Waren.
Leonische Waren sind aus unedlem Metall
hergestellte vergoldete oder versilberte
Metallfäden sowie Garnfäden, die mit dünnen
(vergoldeten) Silber- oder Kupferdrähten
umwickelt (umsponnen) sind und für Borten,
Fransen oder Quasten verwendet
wurden. 1917 schlossen sich drei Firmen
aus Roth und Nürnberg zusammen und gründeten
die Leonischen Drahtwerke AG Nürnberg.
Es begann mit der Fertigung von
Lackdrähten und Leitungen. Heute ist
LEONI das führende Unternehmen für
Draht-, Kabel- und Bordnetzsysteme mit 1,2
Milliarden EUR Umsatz und 30.000
Mitarbeitern weltweit.
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Liebherr
Das
Familienunternehmen Liebherr wurde im Jahr
1949 von Hans Liebherr gegründet. Der große
Erfolg des ersten mobilen, leicht
montierbaren und preisgünstigen
Turmdrehkrans bildete das Fundament des
Unternehmens. Inzwischen ist das
Unternehmen zu einer Firmengruppe mit mehr
als 22.000 Beschäftigten in über 100
Gesellschaften auf allen Kontinenten und
einem Umsatz von 4.590 Mio. Euro
angewachsen. Dachgesellschaft der
Firmengruppe ist die
Liebherr-International AG in Bulle/Schweiz
deren Inhaber ausschließlich Mitglieder
der Familie Liebherr sind. Das
Familienunternehmen wird in der zweiten
Generation von den Geschwistern Isolde
Liebherr und Willi Liebherr gemeinsam
geleitet.
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3M
Als 3M in
den Vereinigten Staaten im Jahre 1902 gegründet
wurde, geschah dies, um das Mineral Korund
als Ausgangsmaterial für Schleifmittel
abzubauen. 3M steht für Minnesota Mining
and Manufacturing Co. Einer der ersten
Kunden für die Schleifmittel war ein großer
Automobilhersteller in Detroit. Durch die
genaue Beobachtung der Arbeitsabläufe
entdeckte 3M dort Bedarf für
Abdeck-Klebebänder bei der
Autolackierung. Damit war die Idee für
die Entwicklung eines weiteren großen
Produktbereiches von 3M, der Klebebänder,
geboren. So verschieden Klebebänder und
Schleifmittel auch sind, die ihnen
zugrundeliegende Technologie ist dieselbe:
die Beschichtung.
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Maggi
Auch
hier hat es sich der Firmengründer
einfach gemacht: Sein Name war Julius
Maggi.
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MAHLE
Der Eintritt von Hermann Mahle 1920 beim
Versuchsbau Hellmuth Hirth gilt als Geburtstag des heutigen MAHLE
Konzerns. Bruder Ernst Mahle tritt 1922 in die Leichtmetall-Werke
G.m.b.H., Stuttgart-Cannstatt, später Elektronmetall, ein
(Nachfolgefirma der Versuchsbau Hellmuth Hirth). In den
Verbrennungsmotoren der Automobile werden Kolben aus schwerem Grauguss
eingesetzt. Die Brüder Mahle entwickeln Leichtmetallkolben. Trotz
technischer Schwierigkeiten wie Kolbenklappern und -fressen und einer übermächtigen
amerikanischen Konkurrenz, die Graugusskolben bevorzugt, geben die
beiden nicht auf. Um Schmutz und Staub fern zu halten, entwickeln sie
schließlich Luft- und Ölfilter. 1976 geht MAHLE mit den ersten europäischen
Aluminium-Motorblöcken aus übereutektischer Legierung auf den Markt.
1988 wird die gebaute Nockenwelle zur Serienreife entwickelt und 2001
ein revolutionäres Kühlkonzept für Kolben hochdrehender
PKW-Dieselmotoren präsentiert. Heute erwirtschaftet die international
aufgestellte MAHLE Gruppe 3,76 Mrd. Euro Umsatz in 70
Produktionsstandorten mit 36.000 Mitarbeitern. Zu den herausragenden
Leistungen der MAHLE Stiftung gehört die Errichtung eines
anthroposophisch ausgerichteten Krankenhauses in Filderstadt-Bonlanden
bei Stuttgart. |


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MAN
Die
Geschichte des Unternehmens beginnt 1758
mit der Inbetriebnahme der Eisenhütte
„St. Antony", Oberhausen, dem ersten
schwer-industriellen Unternehmen im
Ruhrgebiet. Nach etlichen Neugründungen
und Zukäufen wurde 1857 die Rechtsform
und der Firmennamen in Maschinenfabrik
Augsburg Aktiengesellschaft geändert.
1908 erfolgte die Umbenennung in
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG,
Augsburg (M.A.N.).1986: Verschmelzung der
M.A.N. und die Gutehoffnungshütte
Aktienverein AG zur MAN Aktiengesellschaft
mit Sitzverlegung nach München.
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Märklin
Theodor
Friedrich Wilhelm Märklin - der Gründer
der Firma Märklin - ließ sich im Jahr
1840 in Göppingen nieder. 1856 erhielt er
das Bürgerrecht der Stadt und wurde als
Flaschnermeister selbständig. 1859
heiratete Theodor Friedrich Wilhelm
Märklin Caroline Hettich aus Ludwigsburg
und fasste den Entschluss, Teile für
Puppenküchen herzustellen. Das Jahr 1859
wird deshalb als das Gründungsjahr der
Firma Märklin angesehen. Das
Produktionsprogramm umfasste Puppenküchen und Kinderkochherde, Karren
jeglicher Art, Schiffe, Karussells,
Kreisel und Bodenläufer. 1891 wurde die
erste genormte Uhrwerkbahn in Form einer
Acht vorgestellt. Und deren Gleisfigur
war, zum ersten Mal, veränderbar. Die
"Modelleisenbahn" war geboren.
Heute produziert Märklin in Göppingen,
Sonneberg/Thüringen und Györ/Ungarn mit
rund 2.000 Mitarbeitern und macht einen
Umatz von etwa 160 Millionen EUR.
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Merck
Merck ist das älteste
pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt. Seine Wurzeln liegen in
der 1668 von Friedrich Jacob Merck erworbenen Darmstädter
Engel-Apotheke, die sich bis heute im Familienbesitz befindet. Den
Übergang zur industriellen Produktion leitete Heinrich Emanuel Merck ab
1816 ein. Ihm gelang die Isolierung und Reindarstellung von Alkaloiden,
einer Klasse hochwirksamer Pflanzeninhaltsstoffe, denen wegen ihrer
medizinischen Wirkung die besondere Aufmerksamkeit der Wissenschaft
galt.
Wichtigster Einschnitt in
der 300jährigen Geschichte des Familienunternehmens war 1995 die
Gründung der Merck KGaA, einer Kommanditgesellschaft auf Aktien. An ihr
hält die Familie Merck als Komplementär rund 73% des Kapitals, während
freie Aktionäre zu rund 27% beteiligt sind. Heute sind rund 29.000
Mitarbeiter in 54 Ländern weltweit beschäftigt.
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Metabo
1924 - mitten in der
Wirtschaftskrise - gründete der Bäckersohn Albrecht Schnizler gemeinsam
mit Julius Closs in Nürtingen die Schnizler GmbH. Ihr Ziel war es,
handgeführte Werkzeuge herzustellen, die den gestiegenen Anforderungen
einer zunehmend technisierten Welt besser gerecht wurden als die meisten
damals üblichen Werkzeuge. 1927 tritt der begnadete Verkäufer Walter
Rauch dem Gesellschafterkreis bei. 1929 wird das Unternehmen in die
Metabowerke GmbH umgewandelt. Der Name Metabo entstand aus dem damals
üblichen Begriff für Handbohrmaschinen: Metallbohrdreher und steht in
der Firmenphilosophie für Kraft, Qualität, Sicherheit. Umsatz 390 Mio
EUR mit etwa 2.300 Mitarbeitern. |
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Meyer
Werft
Familientradition seit 1795
Die Meyer Werft in Papenburg befindet sich
in sechster Generation im Besitz der
Familie Meyer. Seit 1982 ist Bernard Meyer
Geschäftsführender Gesellschafter des
Unternehmens.
In den letzten Jahrzehnten hat sich die
Meyer Werft international einen guten Ruf
erworben durch den Bau von Spezialschiffen
wie luxuriösen Auto- und Passagierfähren,
Ro-Ro- und Passagierschiffen sowie
Gastankern und Tiertransportern und vor
allem Kreuzfahrtschiffen.Die Meyer Werft
ist trotz ihrer Tradition eine der
jüngsten Werften in der Welt: 2.050
Mitarbeiter mit einem Durchschnittsalter
von nur 38 Jahren arbeiten bereits
durchschnittlich 13 Jahre im Unternehmen.
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Mercedes
Kaum
zu glauben, dass der Name der Automarke
Mercedes dem Wunsch nach höherer
Geschwindigkeit entsprang. Im französischen
Nizza vertrieb der in Leipzig geborene
Kaufmann Emil Jellinek ab 1897 Fahrzeuge
aus dem Hause Daimler. Da Jellinek die
Geschwindigkeit der von Daimler
gelieferten Fahrzeuge mit 24 km/h zu
niedrig war, beschlossen er und die
Daimler-Verantwortlichen, schnellere
Motoren zu entwickeln. Jellinek wählte für
den Motor den Namen seiner Tochter:
Mercedes.
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Microsoft
Bill Gates
und Paul Allen verkaufen 1975 die erste
Version ihres BASIC-Betriebssystems. 1976
wird MICROSOFT als Marke registriert. 1983
wird die erste Version von Windows
vorgestellt. Der Börsengang war 1986.
Bill Gates ist nicht nur der mit weitem
Abstand reichste Mensch der Erde, sondern
dank der steigenden Aktienwerte ist er
jetzt auch der erste, dessen Vermögen die
Marke von 100 Milliarden Dollar überschritten
hat. |

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Miele
Miele
& Cie, wie das Unternehmen offiziell
heißt, wurde 1899 im Gütersloher Vorort
Herzebrock als Fabrik für
Milchzentrifugen von den Kaufleuten Carl
Miele und Reinhard Zinkann gegründet.
Beide Familien beherrschen das Unternehmen
immer noch, zu 100 Prozent.
Quelle:
Wirtschaftswoche 25/2005 |

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Alles begann
im Japan des Jahres 1934 mit der
Fertigung nur eines einzigen Produkts:
der mechanischen Bügelmessschraube. Die
Drei - japanisch "Mitu" oder
auch "Mitsu" - ist im
kulturellen, philosophischen und
geistlichen Leben Japans von größter
Bedeutung. Sie findet sich daher auch
als Bestandteil in zahlreichen
Unternehmensnamen. Mitutoyo - übersetzt
etwa "Die Fülle der drei
Elemente" - steht für die drei vom
Firmengründer Yehan Numata zum Leitbild
erhobenen Unternehmensstärken Klugheit,
Gutmütigkeit und Kraft. Aspekte, die
auch heute das Selbstverständnis von
Mitutoyo prägen. Im traditionellen
japanischen Sinne und im westlichen
Verständnis als Innovationsfreude,
Kundenorientierung und
Servicebereitschaft.
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NIVEA
1911
versuchte Dr. Oskar Troplowitz, Apotheker
und Besitzer der Laboratorien Beiersdorf
in Hamburg, Wasser und Öle zu einer Creme
zu verbinden. Es entstand nach einigen
Versuchen eine schneeweiße Creme. NIVEA
ist die lateinische Bezeichnung für
"die Schneeweiße". Nivea kam
1912 auf den Markt und war die erste Fett-
und Feuchtigkeitscreme der Welt.
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Nokia
Nokia
ist eine Kleinstadt in Finnland. Hier
produzierte der Finnland-Schwede Frederik
Idestam 1865 Papier - erstes
Kommunikationsmedium überhaupt. Die
Nokia Corporation entstand 1967 durch den
Zusammenschluss der Nokia Company mit den
Finnish Rubber Works, Hersteller von
Autoreifen und Gummistiefeln und den
Finnish Cable Works, die Kabel und
technologische Komponenten für Telefone
und die Telegrafenindustrie herstellte. Ab
1975 kamen Computer und ab 1987
Mobiltelefone hinzu. Seit 1992
konzentriert sich Nokia nur noch auf den
Elektronikbereich.
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Obi
Der
Name der Baumarkt-Kette leitet sich von
der französischen Aussprechweise für
Hobby (sprich: "Obi") ab.
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Odol
Der
Dresdner Kaufmann Karl August Lingner
verfolgte aufmerksam die Forschung auf dem
Gebiet der Bakterien und
Krankheitserreger. Zusammen mit Professor
Seifert, der einen antibakteriellen
Wirkstoff entdeckt hatte, entwickelte
Lingner 1893 die Rezeptur für ein
Mundwasser. Der Name stammt aus dem
griechischen Wort für Zahn: "Odous"
und dem lateinischen Wort für Öl: "Oleum".
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Osram
1919
bilden drei deutsche Glühlampen-Hersteller,
unter ihnen Siemens & Halske, ein
Joint Venture. Der Name Osram ist von
Osmium und Wolfram abgeleitet
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Panasonic
Panasonic
ist - zumindest in Sachen Namensgebung -
ein wahres Multikulti-Unternehmen: Der
Name setzt sich aus dem griechischen Pan
(deutsch: alles), dem lateinischen Sonus
(Klang) und englischen Sonic (Lärm)
zusammen.
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Philip Morris
Die Geschichte des heutigen Weltkonzerns
lässt sich bis in das London des Jahres 1847 zurückverfolgen. In
diesem Jahr eröffnete ein Mann namens Philip Morris in der Londoner
Bond Street einen Laden, in dem er Tabak und Cigaretten verkaufte. Nach
dem Tod von Mr. Morris wurde das Geschäft von seiner Frau Margaret und
seinem Bruder Leopold übernommen. 1881 gründete Leopold Morris
gemeinsam mit Joseph Grunebaum die Philip Morris & Company and
Grunebaum, Ltd. Diese Partnerschaft wurde 1885 wieder gelöst, und das
Unternehmen wurde fortan unter dem Namen Philip Morris & Co., Ltd.
geführt. Im Jahr 1919 wurde das Philip-Morris-Logo mit der Krone eingeführt.
1924 wurde die Marke MARLBORO eingeführt, die heute die berühmteste
Marke des Unternehmens ist. Im Jahr 2004 belief sich das
Betriebsergebnis auf 6,6 Mrd. US-Dollar - gegenüber 1970 eine
Steigerung um mehr als das Hundertfache. Heute sind weltweit mehr als
60.000 Mitarbeiter in mehr als 50 Cigarettenfabriken beschäftigt. Seit
über 20 Jahren werden jedes Jahr vier Forscher/Teams mit dem Philip
Morris Forschungspreis (jährlich insgesamt 100.000 EUR)
ausgezeichnet.
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Philips
Philips wurde am 15. Mai
1891 von dem niederländischen Maschinenbau-Ingenieur Gerard Philips in
Eindhoven gegründet. Es begann der Aufstieg einer schlichten
Lampenfabrik zu einem der größten Elektronik-Unternehmen der Welt. In
seiner über hundertjährigen Geschichte ist Philips bis heute an bahnbrechenden technischen Entwicklungen beteiligt gewesen. Vom
Transistorradio über die Erfindung des CD-Systems bis zu Xenon-Lampen
und portablen Defibrillatoren. 1926 wurde die deutsche Philips GmbH
gegründet, ein Jahr später konnten Besucher der Handelsmesse im
niederländischen Utrecht das erste Philips Radio bewundern. Das war der
Einstieg ein Geschäftsfeld, dessen Entwicklung durch Philips, seine
Produkte und seine Forschung ganz entscheidend mitgestaltet wurde: die
Unterhaltungsindustrie. Heute erreicht Philips einen Umsatz von 27
Milliarden Euro mit 121.000 Menschen an 130 Produktionsstandorten in 150
Ländern.
www.philips.com
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Porsche
Der Lohner-Porsche-Elektrowagen wird auf
der Weltausstellung 1900 in Paris präsentiert. Die Radnabenmotoren des
jungen Konstrukteurs und Testfahrers Ferdinand Porsche machen den Namen
Porsche weltbekannt. Als technischer Direktor und Vorstandsmitglied bei
Daimler entwickelt Ferdinand Porsche 1928 unter anderem die legendären
Kompressor-Sportwagen Mercedes SS und SSK. Ferdinand Porsche gründet
1931 das Konstruktionsbüro Porsche in Stuttgart. Damit legt er den
Grundstein für die heutige Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Unter Leitung
von Ferry Porsche wird 1948 in Gmünd ein Sportwagen auf Basis von
Volkswagenteilen realisiert: der 356. Er wird in Gmünd fertiggestellt
und am 8. Juni technisch abgenommen. Es entsteht der erste Sportwagen,
der den Namen Porsche trägt. Ein Roadster mit Leichtmetallkarosserie.
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Pril
Forscher
einer Tochterfirma von Henkel entwickelten
in den 50er Jahren ein synthetisches,
fettlösendes Spülmittel: Pril. Das
Maskottchen, die Pril-Ente, wurde zur
Werbefigur. Eine Ente besitzt am hinteren
Teil ihres Körpers eine Fettdrüse, mit
deren Hilfe sie ihr Gefieder einfettet.
Tut sie das nicht, saugen sich die Federn
voll Wasser und die Ente geht unter. Das
Spülmittel sollte so stark sein, dass es
sogar den Fettpanzer einer Ente
durchbrechen konnte. Die Erfinder füllten
also einen Glaskasten mit Pril-Wasser und
setzten eine Ente hinein. Die Ente ging
unter und bewies damit die Wirkung des
neuen Produkts.
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PUMA
1924 Gründung
der „Gebrüder Dassler Schuhfabrik“ in
Herzogenaurach. 1936 gewinnt Jesse Owens
bei den Olympischen Spielen in Berlin vier
Goldmedaillen in Dassler-Schuhen. Nach der
Trennung von Bruder Adi gründet Rudolf
Dassler 1948 die „PUMA Schuhfabrik
Rudolf Dassler“. Der Wettlauf der
Brüder beginnt. Zur Fußball-WM in
Schweden 1958 werden alle
PUMA-Schuhmodelle
mit dem „Formstreifen“, dem
Markenzeichen PUMAs, versehen. Bei der Fußball-WM
1998 in Frankreich tragen knapp ein
Viertel aller
Spieler PUMA-Schuhe. Fünf Teams - treten
in PUMA-Trikots an. Der Umsatz im Jahr
2004 betrug 1.530,3 Millionen Euro. PUMA lässt
heute in Produktionsstätten in mehr als
30 Ländern produzieren und beschäftigt
3.910 Mitarbeiter.
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S zurück
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Saab
1937 wurde das Unternehmen Svenska
Aeroplan Aktiebolaget als nationaler Hersteller von Militärflugzeugen
in Trollhättan Schweden gegründet. Die Saab Technology bietet heute
ein breites Arsenal von Verteidungssystemen an. 1946 wurde das erste
Saab Auto gebaut. 1990 wurde die Saab Automobil in einem Joint Venture
mit General Motors verselbständigt. Zahlreiche Innovationen im
Automobilbau begleiten die Saab Geschichte. Saab Fahrer gelten als
Individualisten mit einem besonderen Geschmack. Unvergesslich ist sicher
das Design des Saab 99
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Schott
1884
gründeten Ernst Abbe, Carl Zeiss und
Roderich Zeiss das Glastechnische Laboratorium SCHOTT & Genossen (später
Jenaer Glaswerk SCHOTT & Genossen) in Jena.1889
gründet Ernst Abbe die
Carl-Zeiss-Stiftung. Das
Jenaer Glaswerk wird Stiftungsunternehmen. Eigentümerin ist die
Carl-Zeiss-Stiftung (heute alleiniger Aktionär).
1948
wird
das
Stammwerkes in Jena enteignet und in einen volkseigenen Betrieb
umgewandelt. Es erfolgt 1952 der Neuaufbau in Mainz.
Mit über 50 Millionen CERAN® Kochflächen und
veredelten Flachgläsern für die Hausgeräteindustrie ist SCHOTT der führender
Anbieter. Der Technologiekonzern
erreicht mit 19.900 Mitarbeitern weltweit
einen Umsatz von
1,96
Milliarden Euro.
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Sedus
Der
Sedus Stoll Konzern hat heute einen Umsatz
von 130,1 Mio. EUR bei einem Exportanteil
von 43,3% mit 1.009 Mitarbeitern. Das 1871
im Schwarzwald gegründete Unternehmen
fertigte 1925 den ersten gefederten
Drehstuhl in Europa. Heute hat es ein
breites Angebot an Bürositzmöbeln,
Konferenz- und Seminarmöbeln, Objektmöbeln
für Empfangsbereiche, Kantinen,
Pausenzonen, Großräume. 2002 erfolgte
der Zusammenschluss mit Gesika zum
Konzern. Nicht klar ist, wo der Name
Sedus herkommt, vielleicht von lat.
sedulus = emsig?
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SAP
Fünf
ehemalige IBM-Mitarbeiter haben sich 1972
nicht nur thematisch, sondern auch bei der
Namensfindung an ihrem ehemaligen
Arbeitgeber orientiert. SAP stand einst für
"System-Analyse und
Programmentwicklung", heute für
"Systeme, Anwendungen, Produkte in
der Datenverarbeitung"
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Siemens
Werner
von Siemens entwickelt 1847 den
Zeigertelegrafen. Mit dieser Erfindung
legt er den Grundstein für sein
Unternehmen. 1890: Werner
von Siemens übergibt die Firmenleitung an
den Bruder Carl und die Söhne Arnold und
Wilhelm; Umwandlung des Unternehmens in
eine Kommanditgesellschaft.
1939: Übernahme aller Aktien
der Siemens-Schuckertwerke AG durch die
Siemens & Halske AG. 1949:
Verlegung der Firmensitze von Siemens
& Halske nach München und der
Siemens-Schuckertwerke nach Erlangen. 1966:
Gründung der Siemens AG
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Steiff
Das offizielle
Gründungsdatum der Manufactur Steiff in Gingen an der Brenz ist
1880. Schon sechs Jahre später verkauft Margarete Steiff über 5.000
Stoff-Elefanten und entwirft andere Stofftiere. Ihr Motto: "Für Kinder
ist das Beste gerade gut genug." 1904 entwickelt Bruder Franz Steiff den
"Knopf im Ohr" als Markenzeichen. 1906 gelingt der Durchbruch. Der
Teddybär ist geboren. 1907 werden über 900.000 Teddys produziert und
weltweit verkauft. Margarete Steiff stirbt 1909. Das Unternehmen wird
von den Neffen weitergeführt. Die Erfolgsgeschichte hält bis heute an.
Sehenswert ist das Steiff-Museum in Gingen, das seit 2005 die spannende
"Welt von Steiff" eindrucksvoll präsentiert.
Zur Homepage:
www.steiff.de
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Stihl
Andreas Stihl gründet 1926
in Stuttgart die A. STIHL Maschinenfabrik, in der zunächst
Vorfeuerungsanlagen und Waschmaschinen gefertigt wurden. 1930 stellt das
Unternehmen auf der Leipziger Messe die erste tragbare Benzinmotorsäge
vor. Sie wog 49 Kilo und war für zwei Personen bestimmt. 1932 wird das
Patent für die 3 Laschen-Patent-Sägekette mit Schneide- und
Ausräumerzähnen erteilt. 1938 kauft Andreas Stihl die Papiermühle in
Neustadt (Waiblingen) an der Rems - die heutige Hauptverwaltung (Werk
1). 1956 wird die erste wirkliche Leichtsäge auf den Markt
gebracht. Sie wiegt 11 Kilogramm und trägt die Bezeichnung BLK, das
steht für Benzin - Leicht - Klein. Der Aufstieg zum Weltmarktführer
beginnt unaufhaltsam. Die STIHL Gruppe hat im Dezember 2006 die
40-millionste Motorsäge produziert und verkauft. Sie erwirtschaftet
einen Umsatz von 2 Milliarden Euro mit 9.445 Mitarbeitern.
www.stihl.de
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Swarovski
Das
Unternehmen wurde 1895 vom Glasschleifer Daniel
Swarovski, der aus dem böhmischen Georgenthal bei
Gablonz stammt, gegründet. Er entwickelte eine
elektrisch angetriebene Maschine zum Schleifen von
Kristallglas. Er wanderte nach Wattens in Tirol aus, da
er in der Wasserkraft der Alpen genügend Energie für
seine neuartigen Glasschleifmaschinen erwartete.
Daniel
Swarovski II, Enkel des Firmengründers, startete ein
umfangreiches Siedlungsprogramm mit Werkswohnungen für
seine Arbeiter. Seiner Philosophie folgend jedem
Mitarbeiter ein eigenes Haus sowie einen eigenen Garten
zu ermöglichen, erwarb er Grundstücke, die zu Einheiten
von 1000m2 den Mitarbeitern zinsgünstig zum
Bebauen zur Verfügung gestellt wurden. Nach dem zweiten
Weltkrieg profilierte sich die Firma durch seine
Feinoptikprodukte. Noch heute gelten die Zielfernrohre
und Feldstecher von Swarovski als Spitzenprodukte. 1976
wurde das Geschäftsfeld Kristallobjekte begonnen. Das
Marketingkonzept ist so erfolgreich, dass sich Fanklubs
bildeten. Die Firmengruppe steht im Besitz von etwa
zweihundert Familienmitgliedern. Zum hundertjährigen
Firmenjubiläum wurde als Touristenattraktion das Museum
„Kristallwelten" eröffnet (Quelle: wikipedia)
www.swarovski.com
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Toyota
Die Familie
Toyoda war als Textilmaschinenhersteller
sehr erfolgreich tätig. Auf Drängen der
Regierung hat sie 1937 eine
Automobilfabrik in Nagoya gegründet. Der
Name der Gründerfamilie, Toyoda, bedeutet
im Japanischen "Üppiges
Reisfeld". Aus Marketingüberlegungen
musste ein neuer Name gefunden werden.
Daher schrieb das Unternehmen 1936 einen
öffentlichen Wettbewerb aus, zu dem
27.000 Vorschläge eingingen.
"Toyota", was im Japanischen
keine Bedeutung hat, war der Gewinner. |

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TQU
TQU
steht heute für den Verbund von Steinbeis-Unternehmen. Es wurde 1986 in
Ulm von Prof. Dr. Jürgen P. Bläsing gegründet. Bis 1990 stand TQU
für Transferzentrum Qualität Ulm, bis 2001 für Transferzentrum Qualität
und Umwelt. Der Verbund bietet Unternehmensberatung, Weiterbildung,
Hochschulzertifikate und einen Verlag.
www.tqu.com
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Uhu
Der
Uhu ist das Wappentier der Stadt Brühl im
Schwarzwald. Im Jahre 1932 erfand dort der
Büroartikelfabrikant August Fischer den
glasklaren Klebstoff auf Kunstharzbasis.
Von Anfang an wurde der erste Alleskleber
in der charakteristischen gelben Tube
verkauft.
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Vaillant
Vom
"Gas-Badeofen - geschlossenes System", den der Unternehmensgründer
Johann Vaillant 1894 selbst zum Patent anmeldete, über den "Geyser"
(seit 1905) und den "Gas-Umlaufwasserheizer" (seit 1961) bis
hin zur Entwicklung des verheißungsvollen Brennstoffzellen-Heizgeräts.
Vaillant revolutioniert die Heiztechnik. Seit 1899 schmückt der
"Hase im Ei" die Produkte, Kataloge und Prospekte der Vaillant
GmbH. Heute macht das Unternehmen 1.791 Mio. Euro Umsatz und produziert
über 2,7 Mio. Heizgeräte mit 8.616 Mitarbeitern.
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VARTA
VARTA
ist die Abkürzung für "Vertrieb,
Aufladung, Reparatur transportabler
Akkumulatoren" und wurde 1888 als Tochterunternehmen
der AFA ("Akkumulatorenfabrik
Aktiengesellschaft") in Hagen
gegründet. In den 20er Jahren kaufte das
Unternehmen weitere Elektrofabriken in
Deutschland auf und stieg zum weltgrößten
Batteriefabrikanten auf. Seit 1977 wurden alle Geschäftsbereiche
verkauft. Übrig bleibt die reine Vermögensverwaltung, betrieben durch
die Varta Unterstützungskasse und die Immobilienfirma Pertrix.
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Victorinox
In Ibach-Schwyz eröffnet
1884 Karl Elsener nach seiner Gesellenzeit in Paris und im süddeutschen
Tuttlingen sein eigenes Messerschmiedegeschäft. Der Tobelbach
liefert über ein Wasserrad die Energie für den Antrieb der Schleif- und
Poliermaschinen. Die Schweizer Armee wird 1891 erstmals mit
Soldatenmessern beliefert. Um sich von Kopien abzuheben, verwendet der
Firmengründer ab 1909 das Kreuz und Schild auf allen Taschenmessern.
Nach dem Tod seiner Mutter wählt der Firmengründer ihren Vornamen
„Victoria“ als Firmenname. In diesem Jahr wird der rostfreie Stahl
erfunden (Kurzbezeichnung „inox“). Die Kombination ergibt die neue Marke
„Victorinox“. 2000 wird die Victorinox-Unternehmensstiftung gegründet.
Sie hat zum Ziel, die Arbeitsplätze langfristig zu sichern und die
finanzielle Unabhängigkeit zu erhalten.
www.victorinox.ch
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Volkswagen
Am
28. Mai 1937 wird die "Gesellschaft
zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens
mbH" gegründet. Anfang 1938 beginnt
im späteren Wolfsburg der Bau des
Volkswagenwerks, in dem das von Ferdinand
Porsche konstruierte Fahrzeug hergestellt
werden soll. 1955
wird in Wolfsburg die Fertigstellung des
einmillionsten Volkswagens gefeiert. Die
Volkswagenwerk GmbH wird 1960 zur
"Volkswagenwerk
Aktiengesellschaft" umgewandelt. Es
werden Aktien im Gesamtnennwert von 360
Millionen DM ausgegeben. Die
Hauptversammlung beschließt 1985, das
Unternehmen von "Volkswagenwerk
AG" in "VOLKSWAGEN AG"
umzubenennen. Der Volkswagen-Konzern eröffnete
2000 die "AutoStadt". |

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Volvo
Wahrlich
international gibt sich die Automarke
Volvo: Erfunden im Land der Schweden,
mittlerweile von Amerikanern gekauft, hat
der Firmenname lateinischen Ursprung:
"Ich rolle".
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Wacker
Die Wacker Chemie GmbH wurde
1914 in Burghausen/Bayern Dr. Alexander Wacker gegründet. Acetaldehyd,
Essigsäure und Aceton werden erstmals großtechnisch hergestellt. 1947
Beginn der Arbeiten auf dem Silicongebiet. Das Silicium, heute von der
Tochter Wacker Polysilicon hergestellt, dient der Herstellung von
Elektronikwafern und Solarzellen. Seit 2000 gibt es eine spezielle
Herstellung von Solarsilicium, das nicht ganz so rein sein muss wie das
Silicium für elektronische Schaltkreise.
1991 Umzug der Hauptverwaltung nach München-Neuperlach. 2006 geht WACKER
geht erfolgreich an die Börse.
Die Wacker Chemie AG ist ein weltweit operierender Chemiekonzern, der
mehrheitlich von der Familie Wacker kontrolliert wird. Der Konzern betreibt 20 Produktionsstätten, hat etwa 100
Vertriebsgesellschaften, beschäftigt 14.892 Mitarbeiter und setzt 3,337
Milliarden Euro um.
www.wacker.com
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Wieland
Die Wieland-Gruppe ist
einer der führenden Hersteller von Halbfabrikaten und
Sondererzeugnissen aus Kupfer und Kupferlegierungen. Die Produkte dienen
als Vormaterial oder Bauteile für zahlreiche Branchen. Mit dem Rüstzeug
einer gründlichen Ausbildung und nach ausgedehnten Studienreisen kehrte
Philipp Jakob Wieland in seine Vaterstadt Ulm zurück. Im Alter von 27
Jahren übernahm er von seinem Onkel Thomas Frauenlob die damals schon
250 Jahre bestehende Kunst- und Glockengießerei in der Rosengasse. Er
gab dies der Ulmer Bevölkerung am 19. Oktober 1820 in der Zeitung
Ulmisches Intelligenzblatt bekannt und bot an, gegossene Messingartikel
aller Art herzustellen. Heute macht das Ulmer Familienunternehmen, die
Gruppe Wieland AG, einen Umsatz von 1.578 Mio. EUR mit 5.820
Mitarbeitern und bietet über 100 verschiedene Werkstoffe aus Kupfer und
Kupferlegierungen.
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Würth
Der Aufbau
der Würth-Gruppe ist das Lebenswerk von
Prof. Dr. h. c. Reinhold Würth und zählt
zu den Erfolgsstorys der deutschen
Wirtschaftsgeschichte. Aus dem 1954 vom
Vater übernommenen Zweimannbetrieb
entwickelte er, ausgehend von den
Aufbaujahren der Nachkriegszeit, einen
weltweit tätigen Handelskonzern mit heute
über 340 Gesellschaften in 81 Ländern.
Ein Sortiment von über
100.000 Produkten für Handwerk und
Industrie qualifiziert das Unternehmen als
kompetenten Anbieter bei der Lösung von
Befestigungsproblemen aller Art. Es hat
ein Vertriebsnetz mit über
27.000 Verkäufern auf der ganzen
Welt. Das Ziel und die Besonderheit
des kulturellen Engagements von Würth ist
die Verbindung von Kunst und Arbeitswelt.
Die Museen in Künzelsau und Schwäbisch
Hall entstanden durch die Initiative von
Reinhold Würth, der seit den sechziger
Jahren Kunst sammelt und mäzenatisch
unterstützt.
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Z
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ZF Friedrichshafen AG
Am 20. August 1915 wird die Firma
Zahnradfabrik, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, in
Friedrichshafen gegründet und am 9. September ins Handelsregister beim
Amtsgericht Tettnang eingetragen. Gegenstand des Unternehmens, so heißt
es in der Handelsregistereintragung vom 9. September, ist die
Herstellung von Zahnrädern und Getrieben für Luftfahrzeuge, Motorwagen
und Motorboote. Als Gründer zeichnen die Luftschiffbau Zeppelin GmbH,
vertreten durch Alfred Colsman, und die Max Maag Zahnräderfabrik Zürich.
Alfred Graf von Soden-Fraunhofen und Theodor Winz werden zu Geschäftsführern
bestellt. Heute sind die Unternehmensbereiche der ZF PKW-
Antriebstechnik, PKW-Fahrwerktechnik, Nutzfahrzeug- und
Sonderantriebstechnik, Fahrwerkskomponenten und Antreibe von
Schiffen und Luftfahrzeugen. ZF konnte im Jahr 2004 den Umsatz um 11 %
auf 9,9 Mrd. Euro erhöhen. Die Zahl der Mitarbeiter lag im
Jahresdurchschnitt bei 54.523 Personen. Zum 75jährigen
Unternehmensjubiläum gründete die ZF Friedrichshafen AG eine eigene
Kulturstiftung. Stiftungszweck ist die Förderung von Kunst und Kultur.
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