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Jürgen P. Bläsing

Medizinprodukte:
Risikomanagement im Lebenszyklusmodell
nach ISO 14971:2007
Beobachtungs- und Meldesysteme 

Übersicht und Einführung in das Qualitätsmanagement der Hersteller von Medizinprodukten mit Beispielen und Tabellen, Ausgabe 2008, 100 Seiten. EUR 33,00 zuzüglich MWSt. und Versandkosten.

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Jürgen P. Bläsing

Workbook

Medizinprodukte
Risikomanagement im Lebenszyklusmodell
nach ISO 14971:2007 und Meldesysteme
 

Übersicht und Einführung in das Qualitätsmanagement der Hersteller von Medizinprodukten mit Beispielen und Hilfsmitteln, Ausgabe 2008, 100 Seiten.

Veröffentlichungen des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte zeigen Fehlfunktionen bei und Schädigungen von Patienten/Anwendern durch Medizinprodukte sowie Defizite bei der Anwendung des Meldeverfahrens auf und machen deutlich, wie wichtig ein Risikomanagement bei Medizinprodukten ist.

Dem Risikomanagement bei Medizinprodukten liegt das Medizinproduktegesetz zugrunde, das (neben entsprechenden Verordnungen) den Verkehr mit Medizinprodukten und die Sicherheit und Eignung der Medizinprodukte sowie Vorschriften für die Gesundheit und für den erforderlichen Schutz der Patienten, Anwender und Dritten regelt und hierbei die drei europäischen Richtlinien über Medizinprodukte 90/385/EWG, 93/42/EWG und 98/79/EG in deutsches Recht umsetzt.

Weitere Grundlagen zum Risikomanagement für Medizinprodukte sind in der ISO 14971:2007 enthalten, die den ganzen Produktlebenszyklus eines Medizinproduktes über alle Unternehmensbereiche, also vom Hersteller bis hin zum Anwender, umfasst.

Dem Risikomanagement liegt die Erkenntnis zugrunde, dass vor allem auch Markterfahrungen als wertvoller Input für die Risikoanalyse genutzt werden sollten. Daher wird das Produktrisiko einer kontinuierlichen Bewertung und falls erforderlich einer weiteren Risikominderung durch zusätzliche Maßnahmen unterzogen.

Risikomanagement lässt sich am besten durch ein integriertes Qualitätsmanagementsystem umsetzen. ISO 13485:2003 bietet Herstellern Anleitungen für die Entwicklung eines Qualitätsmanagementsystems, das sicherstellt, dass die Produkte und Dienstleistungen den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Dieses Workbook zeigt einen Weg für das herstellerspezifische Risikomanagement bei Medizinprodukten auf. Ausgehend von den normativen Anforderungen an das Risikomanagement werden Bausteine, Lösungs- und Umsetzungsmöglichkeiten sowie Methoden zur Implementierung des eigenen Risikomanagements in das bestehende oder noch zu schaffende Qualitätsmanagementsystem aufgezeigt. Darüber hinaus werden eingehende Hinweise zum Medizinproduktebeobachtungs- und -meldesystem, den zuständigen Behörden und entsprechenden Formblättern gegeben.

 Einführung

   Übersicht
   Der Markt für Medizinprodukte
   Was ist ein Medizinprodukt?
   Was müssen Hersteller beachten?
   Was müssen Händler und/oder Importeure beachten?
   Die Konformitätsbewertung
      Die Kennzeichnung
      Die Klassifizierungskriterien
      Die achtzehn Regeln zur Klassierung
   Medizinprodukte sind besondere Produkte
   Gesetzliche und normative Anforderungen
      Allgemeine Anforderungen
      Spezielle Anforderungen
      Klinische Bewertung, Leistungsbewertung
   Erarbeiten von Risikokonzepten
   Das Risikomanagement im Qualitätsmanagementsystem
      Planung der Produktrealisierung
      Design- und Entwicklungsvorgaben

Die Anforderungen an das Risikomanagement

   Der Risikomanagement-Prozess
      Die Verantwortung der Leitung
      Die Qualifikation des Personals
      Der Risikomanagementplan
      Die Risikomanagementakte
   Umsetzen der allgemeinen Anforderungen
      Risikopolitik im Beispiel
      Personalqualifikation im Beispiel
      Risikomanagementplan im Beispiel
      Risikomanagementakte im Beispiel
      Einführung des Risikomanagements im Beispiel

Die Risikoanalyse für Medizinprodukte

   Umfang der Risikoanalyse
   Vorarbeiten
   Methoden der Risikoanalyse
      Das KMP-Diagramm
      Die Vorläufige Gefährdungsanalyse PHA
      Die Fehlerbaumanalyse FTA
      Die Fehler-, Möglichkeits- und -Einflussanalyse FMEA
      Die Studie über Gefährdung und Beherrschbarkeit HAZOP
      Die Gefahrenanalyse an kritischen Kontrollpunkten HACCP
   Identifizieren von kritischen Merkmalen
      Checkliste für sicherheitsrelevante Merkmale
   Identifizieren von kritischen Gefährdungen
     Checkliste für sicherheitsrelevante Gefährdungen
   Identifizieren von auslösenden Ereignissen
   Abschätzen der Risikopotenziale

Die Risikobewertung

   Das Risikoniveau
      Die Wahrscheinlichkeit einer Gefährdung
      Der Schwergrad einer Gefährdung
      Die Risikomatrix
      Der ALARP Ansatz
      Die Risikobewertung und Risikoakzeptanz
     Umsetzen der Risikobewertung

Die Risikobeherrschung

   Die Risikominderung
   Maßnahmen zur Risikominderung
     Informationen zur Sicherheit von Anwendern/Patienten
   Management der Maßnahmen
      Die Verfizierung der Maßnahmen
      Die Validierung der Maßnahmen
   Bewerten des Restrisikos
   Die Risiko-Nutzen-Analyse
   Nachprüfen der Maßnahmen
      Neue Risiken
      Vollständigkeit

Das Produktrisiko

Der Risikomanagementbericht

Die Produktbeobachtung

Risikomanagement-Projekt mit FMEA

Das Meldeverfahren für Medizinprodukte
   Melderechtliche Grundlagen
   Medizinprodukte-Beobachtungs- und Meldesystem
   Grundzüge des Sicherheitsplans
   Bewerten der Risikolage
      Direkte Schädigungen
      Indirekte Schädigungen
      Rückrufe
   Der Entscheidungsprozess
   Entscheidungskriterien und -pfade
   Zuständige Behörden und empfohlene Formblätter
      Zuständige Bundesoberbehörden
      Empfohlene Formblätter gemäß MPSV
   Inhalt der Erstmeldung von Vorkommnissen und Rückrufen
   Schrifttum

Nützliches im Anhang

   Begriffe und Definitionen
   Nützliche Adressen
   Workbooks aus dem TQU Verlag

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