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TQU
Verlag
Jürgen P. Bläsing (Hrsg.), Simon Tesser
Poka Yoke Die Methoden des Japaners Singeo Shingo sind eine attraktive alternative Strategie im täglichen Kampf um die beste Qualität. Der TQU Ideenbaukasten unterstützt dabei. Mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis, 2. überarbeitete und aktualisierte Ausgabe 2007, 85 Seiten, EUR 32,50 zuzüglich MWSt. und Versandkosten. |
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Jürgen P. Bläsing (Hrsg.) Simon Tesser Workbook Fehler führen zu Problemen, Probleme führen zu Fehlern. Ist der Mensch im Produktionsprozess ein Unsicherheitsfaktor? Poka Yoke gibt die Antwort: Null-Fehler sind tatsächlich machbar. Japanische Methoden sind nach wie vor aktuell und das nicht nur in der Fertigung! Zwar sind schon einige Jahre ins Land gegangen, seit japanische Unternehmen mit ihren Methoden die westlichen Automobilmanager verblüfft haben, doch haben sie nicht an Attraktivität verloren. Die traditionellen westlichen Qualitätsmethoden greifen offensichtlich nicht mehr, wenn Fehleranteile von wenigen ppm erreicht werden müssen. Rückbesinnung auf fertigungstechnische Lösungen ist gefragt und konsequentes Poka Yoke ist der von vielen Unternehmen eingeschlagene Weg, Fehler zu vermeiden. Viele mögliche Fehler werden bereits in der Konzeption und in der Entwicklung von Produkten und Prozessen verursacht. Deshalb sollte sich das Augenmerk nicht allein auf Fehler während der Produktion richten: Entwicklung, Konstruktion und Arbeitsvorbereitung sind gefordert, den Null-Fehler-Anspruch zu tragen. Das von Shigeo Shingo erstmals veröffentlichte Konzept Poka Yoke wurde von ihm ursprünglich Baka Yoke, was in etwa „narrensicher“ bedeutet, genannt. Im Rahmen seiner Arbeiten wurde 1963 im Arakawa Werk eine Baka Yoke Vorrichtung entwickelt, die das fehlerhafte Anschweißen von Teilen eines Autositzes verhinderte. Und so erklärte man einer Mitarbeiterin, dass diese Vorrichtung diesen Arbeitsschritt „narrensicher“ macht, da brach sie in Tränen aus. „War ich wirklich so ein Narr?“, schluchzte sie und blieb am folgenden Tag zu Hause. Davon erfuhr Shigeo Shingo, kurzerhand benannte er sein Konzept um: und Poka Yoke war geboren. Wobei das Wort Poka „Vermeidung“ und Yoke der „versehentliche Fehler“ bedeutet, was gemeinsam mit „Fehlervermeidung“ oder nach Sondermann mit „fehlhandlungssicher“ übersetzt werden kann.
Inhaltsverzeichnis
Übersicht Das Poka Yoke System
Woher Poka Yoke kommt Das Vorgehen
Die drei Ansätze Einsatzmöglichkeiten
Zielrichtungen von Poka Yoke
Ansätzen Fallbeispiele Schrifttum Nützliches im Anhang
Der Poka Yoke Ideenbaukasten©
des TQU Workbooks aus dem TQU Verlag
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