TQU Verlag
Haus der Qualität
Riedwiesenweg 6
89081 Ulm Deutschland

 

Jürgen P. Bläsing (Hrsg.)

Autor: Konrad Reuter

SPC erfolgreich umsetzen. Produzieren unter beherrschten Bedingungen

Die Statistische Prozessregelung (Statistical Process Control) ist mit dem Aufkommen leistungsfähiger und kostengünstiger Rechner weltweit zur Standardmethode für die Führung und Optimierung von Fertigungsprozessen geworden. Dr. Konrad Reuter aus Leipzig ist anerkannter Spezialist für die wissenschaftlich begründete praktische Anwendung von SPC, ISO 21747 inclusive. In diesem Workbook setzt er sich mit Fragen der Prozessanalyse mit Hilfe von Regelkarten auseinander und gibt dem Praktiker im Unternehmen hilfreiche Hinweise, um das Ziel der beherrschten Produktion zu erreichen. Mit einer Fülle von hochwertiger Software auf Excel-Basis gibt er dem Nutzer wertvolle Möglichkeiten, eigene Aufgabenstellungen zu bearbeiten.

89 Seiten, 46 Abbildungen, zahlreiche Tabellen und Excel-Software. TQU Verlag 2. Ausgabe 2007, EUR 68.- + MWSt. 

Die Software erhalten Sie nach Bezahlung der Rechnung direkt vom Verlag.

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Jürgen P. Bläsing (Hrsg.)
Autor Konrad Reuter

Workbook

SPC erfolgreich umsetzen
Produzieren unter beherrschten Bedingungen

Die Sammlung von Daten und die Anwendung statistischer Verfahren sind nie Selbstzweck. Das grundsätzliche Ziel sollte im verbesserten Verständnis für den jeweiligen Prozess liegen. Das erworbene Wissen um den Prozess muss zu seiner ständigen Verbesserung eingesetzt werden. Bevor die Sammlung von Daten aufgenommen wird, ist ein grundlegendes Verständnis für den Messprozess zu erwerben. Die Streuung des Messprozesses beeinflusst jegliche Aussagen zur Streuung des Produktes. Auf Methoden zur  Ermittlung und Bewertung der Streuung von Messsystemen wird in einer gesonderten Schrift eingegangen.

 

Die Untersuchung von Streuungen kann außer der Produktionsebene auch auf andere Bereiche z. B. der Verwaltung oder des Transports übertragen werden. Die gezeigten Beispiele dienen dem grundsätzlichen Verständnis der Verfahren. Vertiefungen durch Studien geeigneter Quellen werden unumgänglich sein. Auf geeignete Titel wird hingewiesen. Eine Vollständigkeit kann dabei natürlich nicht erreicht werden. Als sehr hilfreich haben sich auch die Hilfefunktionen guter Statistiksoftware erwiesen.

 

Die Unterstützung der Rechnungen durch Computer und Statistiksoftware darf keinesfalls zu einer „Computergläubigkeit“ verführen. Ohne ein gewisses Hintergrundwissen über die Eigenschaften der verwendet Funktionen, Tests und Grafiken sollten Ergebnisse nicht in Argumentationen eingesetzt werden.

 

„Für die Qualität der mathematischen Behandlung und deren mathematisches Ergebnis gilt das Gesetz vom schwächsten Kettenglied.“ [1]. Kettenglieder in diesem Sinne sind die Wahl des mathematischen Modells; die Wahl des mathematischen Lösungsverfahrens; die Beschreibung der konkreten Situation durch mathematisch spezifizierte Daten.

Inhaltsverzeichnis

Die Prozessregelung nach statistischen Regeln

Einige Anmerkungen
Die Einordnung von SPC
Der Begriff SPC
Das Regelungssystem
Das Konzept der Verlustfunktion

Das Grundverständnis von SPC

Die Streuung und ihre Ursachen
Der Verbesserungsprozess
Die Tätigkeiten vor Ort
Die systembezogene Tätigkeiten
Die Prozesslenkung

Die Grundprinzipen von Regelkarten

Die Regelgrenzen
Die Eingriffsgrenzen
Die Zufallsstreubereiche
Der Bereich für quantitative Merkmale
Der Bereich für qualitative Merkmale
Beispiel Mittelwertkarte
Die Empfindlichkeit von Regelkarten
Die Operationscharakteristik

Die Prozessanalyse

Die kontinuierliche Prozessverbesserung
Die Methoden der Prozessanalyse
Das Ursachen-Wirkungs-Diagramm
Vorgehensweise
Das Paretodiagramm
Das Boxplot-Diagramm
Das Verlaufsdiagramm (Zeitreihe)
Das Histogramm
Das Wahrscheinlichkeitsnetz
Die Berechnung statistischer Kennwerte
Die Mittelwerte
Die Streuungskennwerte
Die Formkennwerte
Die Quantile
Die Korrelation
Die Autokorrelation

Die Prozessregelkarten anwenden

Die notwendigen Vorbereitungen
Das Sammeln der Daten
Der Stichprobenumfang
Der zeitliche Abstand zwischen den Stichproben
Die Protokollierung von Maßnahmen
Die grafische Darstellung von Regelkarten
Der Vorlauf
Die Streuungsanalyse
Die Lageanalyse
Die Verteilzeitmodelle (ISO 21747)
Die Arten von Regelkarten
Die zielwertorientierten Karten für quantitative Merkmale
Die Urwertkarten
Die x-quer/s-Karten
Die Median/R-Karte
Die zielwertorientierten Karten für qualitative Merkmale
Konstanter Stichprobenumfang
Variabler Stichprobenumfang
Die toleranzorientierten Regelkarten
Die toleranzorientierten Regelkarten
Die Annahmekarten
Die Ampelkarten
Die Karten für kurze Laufzeiten (short-run)
Die Karten für Merkmale mit Trend
Die CUSUM Karte
Die V-Maskendarstellung
Die EWMA-Karte
Die Karten für nicht normalverteilte Merkmale
Die multivariaten Karten

Die Regelkarten bewerten

Das Überschreiten von Eingriffsgrenzen
Die besonderen Verläufe

Die Fähigkeit von Prozessen

Die Grundsätze
Kenngrößen der ersten Generation
Die Fähigkeit bei zweiseitigen Toleranzen
Die Fähigkeit bei einseitigen Toleranzen
Die Fähigkeit bei nicht normalverteilten Merkmalen
Die Prozesse typisieren
Die Vertrauensbereiche von Prozessfähigkeitsmaßen
Die Fähigkeitskenngrößen der zweiten Generation
Die Fähigkeitskenngrößen der zweiten Generation
Die sollwertorientierte Prozessfähigkeit
Die multivariaten Ansätze

Nützliches im Anhang

Die Formelzeichen
Die Eingriffsgrenzen
Die Eingriffsgrenzen der Mittelwertkarte
Die Eingriffsgrenzen der Streuungskarte
Die Eingriffsgrenzen für 6 Sigma
Die Karten für quantitative (variable) Merkmale
Die Karten für qualitative (attributive) Merkmale
Die Kriterien für besondere Verläufe
Die Prozessfähigkeitsindices
Die Indices der 1. Generation
Berechnungsmodell
Näherung nach BISSEL
Die Kennwerte der 2. Generation
Empfehlenswerte Literatur
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